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Oktober 2014

„Jetzt redet Perasdorf“
Erster Dialog zwischen Bürgern und Bürgermeister

Perasdorf. (dbk)
Am vergangenen Sonntagabend fand zum ersten Mal der vom neuen Perasdorfer Bürgermeister, Thomas Schuster, bereits im Wahlkampf angekündigte Dialog „Jetzt redet Perasdorf“ statt. Diese neue Veranstaltung hat das Ziel, den Bürgern die Möglichkeit zu geben, Ideen, Anregungen und auch mögliche Probleme von allgemeinem Interesse in lockerer, offener Atmosphäre anzusprechen. Die engagierten Diskussionen zeigten, dass Schuster mit dem neuen Format den Nagel auf den Kopf getroffen hat.

Neben einigen Fragen zu und Vorschlägen zu Punkten wie Pflege der Straßenränder und Wanderwege, Wasserversorgung oder Sauberhaltung der Bushäuschen wurde das Thema Dorferneuerung und hier insbesondere der Problemkreis junge Familien und Schule ausgiebig diskutiert. Dabei wurde deutlich, dass die letztgenannte Thematik nicht nur von hoher Bedeutung für die Bürger ist, sondern auch ein breites Engagement seitens der Bürger in der neuen Phase der Dorferneuerung erfordert. Insofern war es auch vollkommen schlüssig, dass Bürgermeister Schuster und seine beiden Stellvertreter wiederholt auf die Chancen der Dorferneuerung hinwiesen und um engagierte Mitarbeit warben.

Dem Dialog „Jetzt redet Perasdorf“ ging ein kurzer Statusbericht des Bürgermeisters voraus, der zeigte, das Schuster seine neue Aufgabe mit Elan angegangen ist: So wurde eine neue Außenbereichssatzung mit zwei neuen Bauplätzen erstellt, eine fällige Renovierung samt Neuausstattung des Lehrerzimmers (Computer, DSL, Möbel) mit Hilfe der örtlichen Bauhofmitarbeiter durchgeführt, die Auslagerung und Neuordnung des Bauhofes auf den Weg gebracht, ein neuer Bauhofmitarbeiter auf Teilzeitbasis fest angestellt, eine zweite Phase der Dorferneuerung gestartet, sowie Gespräche zum Ankauf weiterer Grundstücke geführt. In seinem Bericht dankte Schuster mehrfach Bürgern und den Mitarbeitern des Bauhofes für ihr Engagement bei den geleisteten Arbeiten (insbesondere auch bei der Behebung eines Wasserrohrbruchs im Frühjahr).

Auch nach Meinung anwesender Bürger war die Veranstaltung ein voller Erfolg. Der neue Dialog „Jetzt redet Perasdorf“ wird sich somit wohl als zusätzliches, wirkungsvolles Kommunikationsmittel etablieren.

 


Verabschiedung nach 12 Jahren
Herzlichen Dank für die sehr gute Zusammenarbeit und das Engagement für Perasdorf

12 Jahre Bürgermeisteramt in Peradorf war nicht in der Lebensplanung von Herrn Wallner enthalten. In den späten 80er Jahren wollte er nach Pakistan, dort gab es große Aufforstungsprojekte der GTZ.
Aber es kam anders und er ist dann doch nach Windberg und schließlich nach Perasdorf gekommen. "Manche Aufgaben lechzen eben nach einem, sie beißen sich an der Wade fest und wollen erledigt werden".
Ein Vergelts Gott sprach Herr Wallner der gesamten Verwaltung aus. "Ein Bürgermeister ist nur so gut wie die Verwaltung, die ihn umgibt"
Dem Gemeinschaftsvorsitzenden Waas, Herrn GL Reindlmeier und Herrn stellv. GL Herrn Pfeffer wurde ein besonderer Dank ausgesprochen. Und es wird gerne an einige Anekdoten und Episoden in Perasdorf zurückgedacht.

Natürlich wird Herr Wallner in Zukunft einige Aufgaben vermissen, aber "Es wird mir sicherlich nicht langweilig werden". Auch bleibt Herr Wallner für den Gemeinderat tätig.

Herr Bürgermeister Wallner verabschiedet sich mit einem Spruch von Friedrich Rückert, über den man nachdenken kann:

"Füge dich der Zeit, erfülle deinen Platz und räum ihn auch getrost, es fehlt nicht an Ersatz".

Verabschiedung Bgm
Bild: Bürgermeister Tremmel (links) und Bürgermeister Waas (rechts) verabschieden die Kollegen Bürgermeister Wenninger und Bürgermeister Wallner nach 12 Jahren sehr guter Zusammenarbeit